Jahreshauptversammlung des JBO-Meitingen – mit Liveübertragung

In der vergangenen Woche hielt das Jugendblasorchester Meitingen seine Jahreshauptversammlung nicht nur für Mitglieder ab, die zum Gasthof „Neue Post“ gekommen waren, sondern auch für Mitglieder, die wegen des Corona-Virus lieber zuhause bleiben wollten. Diese hatten die Chance, über einen Link per Live-Übertragung an der Versammlung teilzunehmen. „Eine noch nie da gewesene Situation, in der wir trotzdem allen Mitgliedern die Möglichkeit geben wollten, dabei zu sein“, so der Vorsitzende Florian Möckl in seiner Begrüßung. Auch bei dieser Jahreshauptversammlung blickte das Jugendblasorchester auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Höhepunkte waren der Besuch der österreichischen Gastkapelle aus Liefering bei Salzburg, die neu gestaltete Maifeier aus der nun der Kulturverein Meitingen entstanden ist, der Besuch zusammen mit dem Partnerschaftskomitee und der SGL-Kapelle in Pouzauges/Frankreich, das Jahreskonzert und natürlich auch das vorherrschende Thema – der Beginn der Arbeiten am „Haus derMusik“. Einen absoluten Meilenstein bot allerdings die Schaffung einer neuen Musiksparte beim JBO. Nach vielen Stunden der Planung war es im Oktober soweit und das JBO konnte vielen Interessierten die Erwachsenenbläserklasse vorstellen. Ein Konzept, das es so in Meitingen und in der ganzen Region noch nie gegeben hat. So proben seit Anfang Oktober 20 Erwachsene aus Meitingen und Umgebung gemeinsam, erhalten jeweils noch Einzelunterrichtsstunden und geben sogar schon Konzerte. Ein halbes Jahr später gehören sie also schon so zum Verein, als wären sie schon immer dabei. Ein tolles Bild und Gefühl, mit welchem Engagement sich unsere Erwachsenen „ans Üben“ machen, so der musikalische Leiter Walter Möckl. Reine Zahlen gab es für die Versammlung auch zu hören. So zählte das Jugendorchester insgesamt 40Proben, das Blasorchester 57 Proben und die Erwachsenenbläserklasse 7 Proben. Es wurden insgesamt 36 Auftritte gespielt. In diesem Zuge bedankte sich Walter Möckl bei seinem Stellvertreter Ulrich Lutter. Auf ihn könne er immer zählen und habe eine gute Unterstützung, so Möckl. Kassier Cornelia Möckl präsentierte hierauf die Zahlen und berichtete über einen gesunden Kassenstand. Besonders hervor hob sie die Entwicklung der Mitgliederzahlen, die seit der letzten Jahreshauptversammlung um 40 auf 250 Mitglieder gestiegen ist. Hierauf berichtete Kassenprüfer Florian Kazik, dass die Kasse des Jugendblasorchesters sehr ordentlich geführt wurde und beantragte Entlastung der Vorstandschaft. Anschließend fanden Neuwahlen statt. Die auf einigen Posten geänderte Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen. Erster Vorsitzender ist Florian Möckl, zweiter Vorsitzender bleibt Rainer Guttroff. Zum ersten Kassier wurde erneut Cornelia Möckl gewählt – mit neuer Unterstützung durch Markus Sölch, dem 2. Kassier.Eine weitere Änderung gibt es beim Posten Schriftführer, den nun Michael Prokoph besetzt. Die Beisitzer für die Bereiche Material, Noten und Presse bleiben unverändert besetzt mit Niklas Marb, Alexander Markidonow und Juliane Kwoczalla. Die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung wurden zum oben benannten Thema „Haus der Musik“von Christoph Roski auf den aktuellen Stand gebracht. So wurden den ganzen Februar 2020 über weitere Abrissarbeiten zusammen mit der SGL Kapelle vorgenommen. Der Einsatz für den Verein ist hier besonders hervorzuheben, denn der Verein kann bereits jetzt über 400 Arbeitsstunden von 50 Mitgliedern aufzeichnen. Als Abschluss mussten die beiden Vorsitzenden Florian Möckl und Rainer Guttroff leider bekannt geben, dass bis zum Ende der Osterferien wegen der bekannten Situation mit dem Corona-Virus keine Gesamtproben und Einzelunterrichtsstunden mehr stattfinden werden.

Corona Virus – Aussetzung Musikbetrieb

Liebe Mitglieder, liebe Eltern,

aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus haben wir in der Vorstandschaft beschlossen, den gesamten Proben- und Unterrichtsbetrieb auszusetzen. Dies bedeutet, dass weder Gesamtproben (Blasorchester, Jugendorchester, Erwachsenenbläserklasse, Schulorchester) durchgeführt werden, noch dass Einzel- oder Gruppenunterricht (Musikalische Früherziehung, Flötengruppen) stattfindet. Daheim üben darf natürlich jeder selbstständig.

Diese Regelung gilt vorläufig bis Ende der Osterferien (19. April 2020). Selbstverständlich müsst Ihr für diesen Zeitraum keine Beiträge bezahlen. Das bedeutet, es findet für den Monat April keine Abbuchung statt.

Sollten die Behörden bis dahin Entwarnung geben, beginnt mit dem 20. April 2020 wieder der geregelte Proben- und Unterrichtsbetrieb. Sollten die Behörden eine Verlängerung der nun getroffenen Maßnahmen empfehlen, informieren wir Euch hierüber selbstverständlich.

Hinter diesen Maßnahmen steckt keine Panikmache, sondern Umsicht. Wir stehen in der Verantwortung für rund 250 Mitglieder und 20 Ausbilder. Diese Maßnahmen wurden innerhalb des Vorstandes abgestimmt. Wegen fehlender klarer Aussagen unseres Dachverbandes, mussten wir nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden und trafen somit diese Entscheidung.

Es handele sich um eine „Notsituation“. Das Virus sei nun da. „Das müssen wir alle verstehen.“ Solidarität, Vernunft und ein „Herz für andere“ seien auf die Probe gestellt. „Ich hoffe, dass wir diese Probe bestehen.“
(Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 11.03.2020)

In diesem Sinne: Bleibt gesund und hoffentlich bis bald!

Jahreskonzert des JBO-Meitingen

In diesem Jahr drehte sich am Jahreskonzert des JBO-Meitingen alles rund um Afrika. Angefangen von passender Bühnendekoration in Form von Zebras und Giraffen, bis hin zur Musik, wurden die Zuschauer in die afrikanische Welt mitgenommen.

Nach der Begrüßung durch Vorstand Florian Möckl startete die musikalische Reise mit dem Blasorchester des JBO zur sanften Melodie der Filmmusik von „Out of Africa“ von John Barry. Dass Afrika aber alles andere als gemächlich sein kann, zeigten die Musiker unter Leitung von Walter Möckl mit dem Stück „Jungle“ von Thomas Doss. Verfolgung durch Kannibalen, Tänze und Gesang am Feuer mit Eingeborenen, die Melodien verschiedenster Singvögel und das Geschrei wilder Affen machten dieses Stück zu einem wahren Spiegelbild von Afrika. Um den Zuschauern das Afrikagefühl aber noch besser vermitteln zu können, wurde das Schlagzeugregister mit Musikern aufgerüstet. Dies war auch für die Stücke „African Symphonie“ und „Invitation and African Dance“ nötig. Hier bekam man das Gefühl, direkt am Lagerfeuer eines afrikanischen Stammes zu sitzen, während diese Rhythmen auf ihren Trommeln spielen. Nach diesen wilden Klängen bekamen die Zuhörer mit dem Stück „The Lion King“ von Hans Zimmer wieder bekannte Melodien zu hören. Jeder Disneyfilmliebhaber kennt die Geschichte um das Löwenbaby Simba, seine Freunde Timon und Pumba mit dem allbekannten Motto „Hakuna Matata“, den Bösen Onkel Scar und natürlich der Titelmusik des Films von Elton John „Can you feel the love tonight“. Für dieses Stück trat Ulrich Lutter ans Dirigentenpult.

Neben der Musik gab es auch in diesem Jahr wieder musikalische Verdienste zu ehren. Für 10 Jahre aktives Musizieren wurden Matthias Rau und André Riedel geehrt. Die Auszeichnung für 25 Jahre erhielten Franziska Gumpp und Ray Frenzel.

Im zweiten Teil des Konzertes durfte auch das Jugendorchester des JBO zeigen, was sie können. Vorbereitet hatten sie unter Leitung von Walter Möckl für dieses Konzert als erstes das Stück „Land of the Pharaos“ von Kees Vlak. Es folgten, passend zum Motto Afrika, die Stücke „Siyahamba“ und „The Lion sleeps tonight“.

Den Abend beendete nach alter Gewohnheit das Blasorchester. Dem afrikanischen Rhythmus treu, spielten sie das Stück „Africa“ von Toto. Doch auch der Swing durfte an diesem Abend nicht fehlen. Mit „A swinging Safari“ von Bert Kaempfert, „Baby Elephant Walk“ von Henry Mancini und „The Bare Nececessities – Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch klang der Abend locker beschwingt aus.